Compton: Unterschied zwischen den Versionen

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== compton ==
compton ist eine Abspaltung (Fork) von xcompmgr. Er unterstützt Transparenz, Schatten (beliebige Schattenfarben einstellbar) und Fading (das Ein- bzw. Ausblenden von Fenstern), aber keine 3D-Darstellung. Neben ''compton'' sollten noch die zwei Pakete compton-conf (Konfiguration) und ''compton-conf-l10n'' (deutsches Sprachpaket für die Konfiguration) installiert werden. ''compton'' funktioniert auch ohne diese Pakete, sie sind aber sehr hilfreich.
 
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'''Achtung:''' compton wurde in MX-21 als veraltetes (deprecated) Paket markiert und kann in der Zukunft aus den Repos entfernt werden. Statt dessen sollte der Compositing Manager [[picom]] (ein Fork von compton) benutzt werden.
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'''Compton''' ist eine Abspaltung (Fork) von xcompmgr. Er unterstützt Transparenz, Schatten (beliebige Schattenfarben einstellbar) und Fading (das Ein- bzw. Ausblenden von Fenstern), aber keine 3D-Darstellung. Neben ''compton'' sollten noch die zwei Pakete compton-conf (Konfiguration) und ''compton-conf-l10n'' (deutsches Sprachpaket für die Konfiguration) installiert werden. ''compton'' funktioniert auch ohne diese Pakete, sie sind aber sehr hilfreich.
 
sudo apt-get install compton compton-conf compton-conf-l10n
 
sudo apt-get install compton compton-conf compton-conf-l10n
 
'''Wichtig:''' auf älteren Homepages findet man noch die Bemerkung, daß ''compton'' nicht mit [[Openbox]] funktioniert. Dies trifft jedoch nicht mehr zu, so daß man ''compton'' bedenkenlos benutzen kann.
 
'''Wichtig:''' auf älteren Homepages findet man noch die Bemerkung, daß ''compton'' nicht mit [[Openbox]] funktioniert. Dies trifft jedoch nicht mehr zu, so daß man ''compton'' bedenkenlos benutzen kann.
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''compton'' besitzt zahlreiche Optionen, über die man sich am besten mit
 
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informiert (die Manpage von compton ist nicht so aktuell). Trotzdem lohnt sich ein Blick in die manpage von compton, weil dort am Ende im Abschnitt '''EXAMPLES''' einige nützliche Beispiele zur Benutzung der umfangreichen Optionen aufgeführt werden. Außerdem befindet sich im Verzeichnis ''/usr/share/doc/compton/examples/'' eine Konfigurationsdatei mit dem Namen ''compton.sample.conf'', die - umbenannt und nach ''~/.config/compton.conf'' kopiert - als Ausgangspunkt für eigene Versuche dienen kann.
informiert (die Manpage von compton ist nicht so aktuell). Am einfachsten geht die Konfiguration jedoch über das grafische Tool ''compton-conf''. Die dort eingestellten Optionen wirken sofort, so daß man sich gleich überzeugen kann, ob alles so aussieht, wie man es möchte.
 
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Mit der Option ''--config DATEI'' kann auch eine andere Datei als Konfigurationsdatei benutzt werden. Dies ist nützlich, wenn eine andere Datei (selbst geschrieben oder irgendwo gefunden) nur ausprobiert werden soll, ohne daß man extra ein Backup der ursprünglichen Konfigurationsdatei anlegen muss.
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Am einfachsten geht die Konfiguration jedoch über das grafische Tool ''compton-conf''. Die dort eingestellten Optionen wirken sofort, so daß man sich gleich überzeugen kann, ob alles so aussieht, wie man es möchte.
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Sind die Menupunkte nicht wie im Screenshot deutsch, so fehlt wahrscheinlich das Paket ''compton-conf-l10n'', das man z.B. mit
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Im Tab "Sonstiges" kann man zwischen "X Render" und "GLX (Open GL) wählen.
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Die eingestellten Werte landen in der benutzereigenen Konfigurationsdatei ~/.config/compton.conf
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[[Kategorie:Compositing Manager]]
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[[Kategorie:veraltete Pakete]]

Aktuelle Version vom 7. August 2022, 16:43 Uhr

compton[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Achtung: compton wurde in MX-21 als veraltetes (deprecated) Paket markiert und kann in der Zukunft aus den Repos entfernt werden. Statt dessen sollte der Compositing Manager picom (ein Fork von compton) benutzt werden.

Compton ist eine Abspaltung (Fork) von xcompmgr. Er unterstützt Transparenz, Schatten (beliebige Schattenfarben einstellbar) und Fading (das Ein- bzw. Ausblenden von Fenstern), aber keine 3D-Darstellung. Neben compton sollten noch die zwei Pakete compton-conf (Konfiguration) und compton-conf-l10n (deutsches Sprachpaket für die Konfiguration) installiert werden. compton funktioniert auch ohne diese Pakete, sie sind aber sehr hilfreich.

sudo apt-get install compton compton-conf compton-conf-l10n

Wichtig: auf älteren Homepages findet man noch die Bemerkung, daß compton nicht mit Openbox funktioniert. Dies trifft jedoch nicht mehr zu, so daß man compton bedenkenlos benutzen kann.

compton besitzt zahlreiche Optionen, über die man sich am besten mit

compton -h

informiert (die Manpage von compton ist nicht so aktuell). Trotzdem lohnt sich ein Blick in die manpage von compton, weil dort am Ende im Abschnitt EXAMPLES einige nützliche Beispiele zur Benutzung der umfangreichen Optionen aufgeführt werden. Außerdem befindet sich im Verzeichnis /usr/share/doc/compton/examples/ eine Konfigurationsdatei mit dem Namen compton.sample.conf, die - umbenannt und nach ~/.config/compton.conf kopiert - als Ausgangspunkt für eigene Versuche dienen kann.

Mit der Option --config DATEI kann auch eine andere Datei als Konfigurationsdatei benutzt werden. Dies ist nützlich, wenn eine andere Datei (selbst geschrieben oder irgendwo gefunden) nur ausprobiert werden soll, ohne daß man extra ein Backup der ursprünglichen Konfigurationsdatei anlegen muss.

Am einfachsten geht die Konfiguration jedoch über das grafische Tool compton-conf. Die dort eingestellten Optionen wirken sofort, so daß man sich gleich überzeugen kann, ob alles so aussieht, wie man es möchte.

Sind die Menupunkte nicht wie im Screenshot deutsch, so fehlt wahrscheinlich das Paket compton-conf-l10n, das man z.B. mit

sudo apt install compton-conf-l10n

nachinstallieren kann.

compton-conf Tab "Schatten"compton-conf Tab "Deckkraft"compton-conf Tab "Überblenden"

Im Tab "Sonstiges" kann man zwischen "X Render" und "GLX (Open GL) wählen.

Die eingestellten Werte landen in der benutzereigenen Konfigurationsdatei ~/.config/compton.conf